Neues aus Togo – Das hat sich getan in den letzten Wochen

Nach einiger Zeit gibt es nun wieder etwas aus Lomé zu berichten – und diesmal sind es sogar gute Neuigkeiten: Die Mietsituation des Waisenhauses Cador hat sich nach einer Zahlung von 6 Monaten Mietrückständen leicht entspannt. Es wurden ausführliche Gespräche mit der Vermieterin geführt. Daraus ging hervor, dass die verbleibenden Rückstände so schnell wie möglich bezahlt werden müssen. Die Kinder können aber bis auf Weiteres erst einmal in ihrem derzeitigen Haus wohnen bleiben. Gleichzeitig wurde die genaue Summe der Mietrückstände gemeinsam noch einmal berechnet. Nach Vergleich der Quittungen wissen wir nun: Das Waisenhaus steckte noch tiefer in den Schulden als wir angenommen hatten. Es war 17 Monate mit den Zahlungen im Rückstand, von denen nach der letzten Zahlung jetzt noch 11 Monate bestehen bleiben. Bei einer Monatsmiete von umgerechnet 120€ ist das für das Waisenhaus Cador eine horrende Summe. Anders als in Togo üblich, ist und bleibt es jedoch trotzdem unser erklärtes Ziel, die Mietschulden komplett zu begleichen, bevor die Waisenkinder das Haus verlassen werden.

Hinweisschild für Besucher des Waisenhauses Cador

Ein Zuhause ohne Mietsorgen für die Waisenkinder ist unser Wunsch

Damit die Kinder in Zukunft nicht mehr auf ein Mietshaus als Unterkunft angewiesen sind, legen wir vom Cador-Hilfe e.V. unseren derzeitigen Fokus auf unser Bauprojekt. Es ist der einzige Ausweg aus den Schulden. Durch die Errichtung eines eigenen Gebäudes für das „Centre Cador“ können wir das Waisenhaus dauerhaft von Mietsorgen befreien und optimale Voraussetzungen schaffen für die Zukunft. Nur so wird das Waisenhaus Cador eines Tages ohne Sorgen in die Zukunft blicken und seiner Aufgabe, Waisenkindern Chancen aufzubieten, optimal gerecht werden können.

Arbeiten auf der Baustelle für das neue Waisenhaus

Der Bau schreitet weiter voran

Deshalb freuen wir uns, berichten zu können, dass die Bauarbeiten fortgesetzt werden konnten. Es wurden bereits Arbeiten am Boden und an den Wänden des Hauses vorgenommen. Weitere Arbeitsschritte sind für die nächsten Wochen geplant. Wie gewohnt geht es nur langsam voran, denn alles ist ein bisschen komplizierter als bei uns in Deutschland: Die meisten Arbeiten werden von Hand erledigt. Baumaterialien können durch die unbefestigten Straßen nur mit viel Aufwand zur Baustelle transportiert werden. Die Hitze erschwert die Arbeiten tagsüber, die fehlende Elektrizität nachts. Hinzu kommt natürlich, dass das Bauprojekt auf Spenden angewiesen ist. Ohne neue Spenden können die Arbeiter nicht mehr bezahlt werden und es muss eine erneute Baupause eingelegt werden. Unser Motto ist also weiterhin: Mit kleinen Schritten zum Ziel. Jeder auch kleine Betrag hilft, dem großen Ziel ein Stückchen näher zu kommen; dem Ziel, dass die Waisenkinder des „Centre Cador“ eines Tages ohne Existenzsorgen leben und ihre Kindheit genießen können. Wir haben bereits einiges erreicht, doch es ist weiterhin viel zu tun. Helfen Sie mit! Spenden können Sie wie gewohnt auf unser Vereinskonto oder ganz einfach online über die betterplace-Seite unseres Bauprojekts.

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