Ein Bericht aus Lomé: Sanaas Alltag im Waisenhaus Cador

Es ist schon meine vierte Woche, die ich in Togo verbringe, und ich fühle mich einfach super wohl in Lomé. Die Arbeit im Waisenhaus Cador mit den Kindern ist nun viel intensiver geworden. Ich hole die Kinder meistens um 14 Uhr von der Schule ab, wir essen gemeinsam, machen Hausaufgaben und haben dann Zeit zum Spielen.

Der Deutschkurs ist ein voller Erfolg

Letze Woche habe ich für die Kinder Perlen gekauft. Seitdem sind sie fleißig am Ketten und Armbänder basteln. Vor allem sind die Jungs hier super talentiert – das imponiert mir. Auch mein Deutschkurs, der täglich stattfindet, läuft hervorragend. Ich kann es einfach nicht glauben, wie talentiert die Kinder hier sind. Binnen 3 Wochen haben sie schon so vieles gelernt. Ich merke einfach, wie sehr sie es lieben, diese Sprache zu lernen, auch deswegen weil sie sich so sehr wünschen, ihren deutschen „Eltern“, den Paten, einen Brief schreiben zu können. Letzen Samstag waren wir gemeinsam im Schwimmbad. Wow, war das ein toller Tag! Die Kinder lieben es zu schwimmen (auch wenn es nicht jeder kann). Wir hatten alle großen Spaß und werden das bestimmt wiederholen.

Bei der täglichen Arbeit mit den Kindern

Mein Alltag in Togo

In meiner Freizeit unternehme ich oft was mit den anderen Freiwilligen hier. Wir essen ganz oft lokal und versuchen auch, ein wenig Ewé zu lernen (Das ist die lokale Sprache hier in Lomé). Nächstes Wochenende geht es mit den Mädels nach Kpalimé, eine Stadt inmitten eines kleinen tropischen Regenwaldes. Darauf freue ich mich sehr – es soll wunderschön dort sein. Sonst bin ich auch oft in meiner Freizeit im Waisenhaus. Meistens tanzen und singen die Kinder. Wisdom, Michel und Esther haben mir auch schon viele afrikanische Tanzschritte beigebracht. Ich denke und hoffe, dass ich für die nächste Afrikanische Feier gut vorbereitet bin.

Wanderung durch den wunderschönen Regenwald nahe Kpalimé

Die Rückkehr ist bereits beschlossene Sache

Heute lag ich im Bett und habe über die Kinder im Waisenhaus nachgedacht. Ich weiß jetzt schon, dass es mir sehr wehtun wird, wenn ich wieder zurück nach Deutschland muss. Ich merke, wie sehr ich diese Kinder in mein Herz geschlossen habe. Aber es gibt auch gute Nachrichten – wie es ausschaut komme ich im Sommer 2015 für einen Monat wieder hierher – ich freue mich jetzt schon drauf!

Liebe Grüße aus Lomé

Sanaa

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