Lebensqualität verbessern

Unser Dauerprojekt „Lebensqualität verbessern“ ist bereits vor Vereinsgründung stets ein großer Teil unserer Bemühungen gewesen. Zu Beginn unserer Arbeit mit dem Waisenhaus Cador gab es viel Verbesserungsbedarf, der Lebensstandard im Waisenhaus war eher unterdurchschnittlich. Inzwischen haben wir dies verändern können und die Kinder haben einen guten Lebensstandard für togoische Verhältnisse. Doch natürlich gibt es auch immer wieder Verbesserungsbedarf. Oft fehlen nur Kleinigkeiten, die den Alltag sowohl den Kindern als auch den Angestellten erleichtern würden. Wir möchten dies ändern und setzen regelmäßig gezielt Spendengelder für Verbesserungen im Waisenhaus ein. Dabei ist es uns wichtig, die lokale Wirtschaft zu fördern. Daher beziehen wir, wo nur möglich, alle Anschaffungen lokal und beschäftigen ausschließlich einheimische Handwerker.

Kontinuierliche Verbesserung

Im Rahmen ihres jährlichen Aufenthalts im Waisenhaus Cador betreut Lea Engel, Gründerin des Cador-Hilfe e.V., gemeinsam mit der Leiterin des Waisenhauses „Mommy“ Dorcas das Projekt. Jedes Jahr stellen sie gemeinsam Defizite im Waisenhaus fest und beheben sie zeitnah. So haben wir in den letzten Jahren mit Ihrer Hilfe viele Verbesserungen für die Waisenkinder erreicht:

Wir konnten bereits im Frühjahr 2013 eine grundlegende Umstellung des Ernährungsplans der Waisenkinder bewirken: Die Kinder nehmen nun jeden Tag ihre drei großen Mahlzeiten mit etwas Fleisch, Fisch oder Tofu im Waisenhaus zu sich und haben dazu noch eine Zwischenmahlzeit wie Obst oder Getreidebrei am Nachmittag. Zudem erhalten sie von uns eine kleine Summe Taschengeld zur freien Verfügung in der Schule.

Frischen Obst ist wichtig.

Die Kinder beim Essen eines Reisgerichts mit Fleisch

Die Versorgung mit fließendem Wasser im Waisenhaus, die zunächst bis Sommer 2013 gar nicht vorhanden und dann im Jahr 2014 zwischenzeitlich wieder zusammengebrochen war, wurde im Sommer 2014 endgültig sichergestellt. Im neuen Haus der Kinder in Akato, in dem sie nun seit Ende 2016 leben, gibt es dank eines Brunnens mit Pumpe fließendes Wasser.

Esther beim Auffüllen des Wasservorrats

Endlich fließend Wasser – zum Wassersparen wird der Wasserhahn nach jeder Benutzung gesichert

Die in die Jahre gekommenen Küchenutensilien wurden im Sommer 2014 erneuert, unter anderem wurden neues Geschirr und Besteck sowie neue Kochtöpfe, Messer, Kellen etc. angeschafft. Anschließend wurde die Küchenausstattung je nach Bedarf ergänzt.

Neues Geschirr und Decken für die Waisenkinder

Im Sommer 2014 wurden zudem endlich neue, qualitativ hochwertige Matratzen für alle Waisenkinder angeschafft.

Daniel freut sich über die neuen Matratzen für ihn und die anderen Kinder

Die Kinder wurden außerdem seit 2013 jährlich mit neuer Kleidung, Decken und Schuhen ausgestattet.

Jetzt und zukünftig: Esther Miriam & Victoire sind stets gut angezogen

Die „Hausuniformen“ der Kinder, die sie im Alltag im Waisenhaus tragen, wurden ebenfalls jährlich erneuert. Worauf wir dabei besonders Wert legen: Die lokale Wirtschaft fördern. So kaufen wir Stoffe auf dem „Grand Marché“, dem größten Markt in Lomé, und beauftragen Schneider in der unmittelbaren Umgebung des Waisenhauses mit dem Entwerfen und Nähen der Uniformen.

Wisdom und Esther mit einem Modell der Uniformen

Zudem wurden im Laufe der Jahre etliche Renovierungsarbeiten an der langjährigen Unterkunft der Kinder vorgenommen:

Damit diese Investitionen nach dem Umzug der Kinder in das neue Waisenhaus in Akato nicht umsonst gewesen sind, verwenden wir die alte Unterkunft auch weiterhin für die dort integrierten Ausbildungsbetriebe.

Mit Kleinigkeiten Großes bewirken – auch im neuen Haus

Doch natürlich wird es auch in den kommenden Jahren im neuen Waisenhaus noch viel zu tun geben und dabei können Sie uns helfen! Bereits mit einer kleinen Spende können Sie Großes bewirken und die Lebensqualität der Kinder gezielt verbessern.

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